Trensenzaum GÖTEBORG schwedisches Modell schwarz für Full ( Warmblut)

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Beschreibung

Trensenzaum GÖTEBORG schwedisches Modell schwarz für Full ( Warmblut)


schwedisch kombiniertes Reithalfter

anatomisch geformtes Stirnband mit vierreihiger Strasskette

weiche Polsterung auf Stirn-, Nasen- und Genickriemen, sowie Kinnpad sorgt für hohen Tragekomfort

Nasenriemen in edler Lackoptik

inkl. Gurtzügel

mit rostfreien Beschlägen

ohne Gebiss

schwarz

1. Kopfstück / Genickstück

Die Hauptfunktion des Genickstücks ist, den Zaum an seinem Platz zu halten. Hier lastet fast das gesamte Gewicht der Trense und daher ist es besonders wichtig, dass es optimal passt. Viele Hersteller bieten daher anatomisch angepasste Genickstücke an, die den Druck verringern und so einen höheren Komfort für dein Pferd bieten.

2. Stirnband

Das Stirnband verhindert, dass das Genickstück zu weit nach hinten verrutschen kann. Auch hier ist die optimale Passform entscheidend, denn bei einem zu kurzen Stirnband, kann das Genickstück auf die Ohrmuscheln drücken, was sehr unangenehm für die Pferde ist. Jedoch kann bei einem zu langen Stirnband die haltende Funktion nicht mehr erfüllt werden.

3. Backenstück

Durch die Backenstücke wird das Gebiss an der Trense befestigt und kann unterschiedlich verschnallt werden. Die idealen Backenstücke verlaufen Senkrecht am Pferdekopf entlang. Hierbei sollten sie sich unterhalb des Jochbeins befinden, damit die Schnallen nicht darauf aufliegen.

4. Kehlriemen

Damit sich das Pferd die Zäumung nicht einfach abstreifen kann, wird der Kehlriemen eingesetzt. Er sollte jedoch nur ganz locker verschnallt werden. Hier gilt wortwörtlich die “Faustregel”, da eine geballte Faust zwischen Pferdekopf und Riemen passen sollte.

5. Kinnpolster

Nicht jede Trense ist mit einem Kinnpolster ausgestattet. Jedoch hat dieses den Vorteil, dass die Schnallen nicht unangenehm zwicken oder gar Druckstellen hervorrufen können.

6. Nasenriemen

Bei der richtigen Anwendung des Nasenriemens wird der Druck, der auf das Gebiss durch die Zügel entsteht, gleichmäßig auf Lade, Maul und Zunge übertragen. Außerdem wird die Lage des Gebisses im Pferdemaul stabilisiert und begrenzt das Pferd darin, sein Maul zu weit zu öffnen. Es gibt jedoch einen großen Unterschied zwischen Zuschnüren und Begrenzen! Daher sollte hier unbedingt die sogenannte “Zwei-Finger-Regel” beachtet werden. Die besagt, dass bei einem verschnallten Nasenriemen noch zwei Finger zwischen Riemen und Nasenbein passen müssen.

7. Gebiss

Durch das Gebiss kann eine feine Kommunikation zwischen Reiterhand und Pferdemaul aufgebaut werden. Dies gelingt jedoch nur, wenn das Gebiss optimal auf das Pferd abgestimmt ist und vor allem in der richtigen Größe eingesetzt wird.

8. Sperriemen

Der Namen dieser Komponente ist etwas hart gewählt, daher wird auch manchmal der Begriff Pullriemen verwendet. Er dient dazu, zu verhindern, dass das Pferd das Maul zu weit “aufsperren” kann und dadurch die feinen Zügelhilfen nicht richtig ankommen. Studien zeigen außerdem, dass das Gebiss durch einen Sperriemen viel ruhiger im Pferdemaul liegt.

9. Zügel

Die Zügel dienen als Verbindungsstück zwischen Reiterhand und Gebiss, durch welche der Reiter seine Zügelhilfen an das Pferdemaul weitergeben kann.

DIE WICHTIGKEIT DES PASSENDEN GENICKSTÜCKS

Da das Genickstück, oder auch Kopfstück genannt, die tragende Kernfunktion einer Zäumung erfüllt und dadurch fast das ganze Gewicht auf der empfindlichen Region hinter den Pferdeohren lastet, ist ein optimaler Sitz Grundvoraussetzung für ein zufriedenes Pferd. Die Vierbeiner reagieren sehr verschieden auf die unterschiedlichen Beschaffenheiten der Kopfstücke.

Auch gibt es Pferde die sensibler im Genick sind als andere.

Das kann sogar soweit führen, dass sich die Pferde komplett den Hilfen des Reiters widersetzen, da sich hinter den Ohren wichtige Nervenbahnen kreuzen.

Nicht selten wird dies als ungehorsam interpretiert, jedoch versucht das Pferd vielleicht nur sich dem Schmerz zu entziehen. Sollte dies der Fall sein oder dein geliebter Vierbeiner schüttelt verhältnismäßig häufig den Kopf, auch ohne Fliegen, versuche ein anatomisch anders geformtes Kopfstück oder einen zusätzlichen Genickschoner. Der Hersteller bietet hierfür beispielsweise ein Produkt an, welches du einfach an deiner Trense befestigen kannst und so deinem Pferd eine zusätzliche Entlastung ermöglichst. Auch andere Hersteller haben erkannt, wie wichtig ein gut sitzendes Genickstück ist. Es sind verschiedene Ausführungen erhältlich mit Polsterungen, Ohrenausschnitt oder auch breiter geschnittene, die den Druck besser auf eine größere Fläche verteilen sollen.



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